--- Irrwege und Sackgassen ---

Steigende Produktionskosten bei sinkenden Verkaufspreisen – diese nicht gerade gewinnträchtige Situation machte der SüdHolz GmbH schwer zu schaffen. Drei heftige Stürme mit enormen Waldschäden hatten in den vergangenen zwei Jahren für übervolle Rohstofflager in dem holzverarbeitenden Betrieb gesorgt; das große Angebot ließ aber naturgemäß auch die Preise auf den Absatzmärkten fallen. Die Geschäftsführung sowie drei der vier Gesellschafter waren sich daher einig, dass nur eine Kapitalerhöhung das Unternehmen retten könnte.

So wurde die Zuführung neuen Geldes mit großer Mehrheit beschlossen – auch gegen den Willen des vierten Gesellschafters Erwin B. Doch Herr B. konnte den Beschluss erfolgreich anfechten. Denn in all der Krisenstimmung waren bei der Einberufung der für diesen Schritt notwendigen Generalversammlung wichtige Fristen übersehen worden. Für die SüdHolz bedeutete das lange Warten auf das dringend notwendige Kapital schließlich den Anfang vom Ende …
 

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