--- Irrwege und Sackgassen ---   

Familie M. war glücklich: Endlich hatte sie ein Grundstück gefunden, das für ihr lang ersehntes Einfamilienhaus geradezu ideal erschien. Auch der Kaufpreis passte ins vorgesehene Budget, und so wurde man sich mit dem Verkäufer per Handschlag rasch einig. Der Detailplanung des Traumhauses stand damit nichts mehr im Wege …

Das böse Erwachen kam bei der Einreichung der Baupläne: Ganz im Gegensatz zu den Informationen des Vorbesitzers durfte nur ein kleiner Teil des Grundstücks für Wohnzwecke verbaut werden; der Rest war als Grünland gewidmet. Doch höchstens 60 m2 Grundfläche und eine maximale Höhe von 7,5 m ließen sich mit den Vorstellungen der Käufer von zwei getrennten Kinderzimmern, einem großzügigen Arbeitsraum für die als selbstständige Kosmetikerin tätige Bauherrin sowie der Einliegerwohnung für Herrn Müllers Vater beim besten Willen nicht vereinbaren. Mit professioneller Beratung und Abwicklung hätte sich Familie M. das Verlustgeschäft mit Kauf und Verkauf des Grundstücks erspart …
 

sichere Umfahrung