--- Irrwege und Sackgassen ---

Bereits mehrere Projekte hatte die Tischlerei H.  in Kooperation mit dem Küchenplanungsstudio k-Design zur höchsten Zufriedenheit der Kunden abgewickelt. Wann immer ausgefallene Lösungen gefragt waren, die über standardisierte Maße hinausgingen, konnte Martin H.  mit ebenso attraktiven wie praktischen Ideen punkten. Als das Küchenstudio dann zum Verkauf stand, zögerte der Tischler nicht lange. Sämtliche Aussagen seines verlässlichen Geschäftspartners und ein Blick auf die viel versprechende Saldenliste wiesen auf ein gesundes Unternehmen hin.

Erst einige Wochen nach der Übernahme kamen Fakten zutage, mit denen Herr H.  nicht gerechnet hatte. Gleich zwei Kundenforderungen erwiesen sich als praktisch uneinbringlich - und dabei handelte es sich nicht gerade um Kleinaufträge.
Aber vor allem die langfristigen Leasingabkommen für den Fuhrpark und die Dienstverträge für das Verkaufsteam, deren Konditionen nicht in das neuartige Konzept von Stefan H.  passten, machten dem jungen Unternehmen die Startphase alles andere als leicht. Da wäre die Beratung durch den Notar und die damit erzielte Rechtssicherheit doch der effizientere Weg gewesen ...

sichere Umfahrung