--- Irrwege und Sackgassen ---   

Nicht erst als Erbschaft, sondern im Rahmen eines Schenkungsvertrages wollten Anton und Tilly K. ihrem Sohn Leo die Wohnung übertragen, in der sie seit mehr als 40 Jahren zuhause waren. Dass die Eltern hier noch weiter wohnen würden, war sonnenklar und eigentlich keine Erwähnung wert.

Doch es kam anders, als Familie K. so schön geplant hatte. Denn die Schulden von Leo K. führten nicht nur zu einer Gehaltspfändung, sondern auch dazu, dass seine Wohnung zur Begleichung seiner Außenstände herangezogen und versteigert wurde. Das mit Handschlag abgesicherte Wohnrecht der betagten Eltern interessierte die Bank leider nicht im Geringsten – hier hätte nur eine Eintragung des Wohnrechts im Grundbuch Abhilfe schaffen können.
 

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