--- Irrwege und Sackgassen ---   

Karin, Norbert und die kleine Nina waren eine richtige „Bilderbuch-Familie“, bis Norbert, der begeisterte Bergsportler, bei einer Klettertour tödlich verunglückte. An die Verfassung eines Testaments hatte der junge Familienvater niemals auch nur entfernt gedacht. Zu der Trauer und der nunmehr alleinigen Verantwortung für die dreijährige Tochter kam für Karin damit ein weiterer Schlag: Bei der Verlassenschaftsabhandlung erfuhr sie, dass ihr Kind Anspruch auf zwei Drittel des gesamten Erbteils hatte. Bis auf den Cent genau wurde errechnet, wie viel Nina zustand; dieser Betrag musste bis zu ihrer Volljährigkeit auf einem gesperrten Sparbuch hinterlegt werden. Da das Ehepaar seine gesamten Ersparnisse in den Kauf der neuen Eigentumswohnung investiert hatte, war außer dieser Immobilie sowie einem zwei Jahre alten Auto praktisch kein Vermögen vorhanden. Der leidgeprüften Witwe blieb nichts anderes übrig, als die Eigentumswohnung zu verkaufen, um den geforderten Betrag für das Sparbuch aufzubringen. 
 

sichere Umfahrung